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Bremer Heimstiftung, Preisträger 2019

Ein Chor mit Rollatorfahrer*innen und ein russisches Laientheater im eigenen Haus sind bei der Stiftung für Altenpflege genauso selbstverständlich wie die Entwicklung innovativer Wohnformen mit Jung und Alt, Einheimischen und Neubürger*innen, mit Menschen unterschiedlicher Religionen und sexueller Orientierungen in verschiedenen Stadtteilen Bremens. Mehr lesen

Im Hinblick auf Mitarbeiter*innen sowie Bewohner*innen bezieht die Bremer Heimstiftung für Altenpflege eine große Bandbreite von Diversity Dimensionen ein: Menschen verschiedener Generationen, Kulturen, Religionen, sexueller Orientierungen, Befähigungen arbeiten und leben zusammen. Diversity ist sehr gut verankert: Flexible Karrierewege werden unterstützt, familienfreundliche Arbeitsplätze geschaffen, die Zusammenarbeit von Menschen diverser Berufe gefördert, besondere Angebote für internationale Mitarbeiter*innen entwickelt, die Inklusion von Menschen mit besonderer Befähigung in den ersten Arbeitsmarkt wird unterstützt, Menschen mit Fluchterfahrung werden qualifiziert. Der kultursensible Umgang mit Rücksicht auf verschiedene Diversity Dimensionen bei den Bewohner*innen sowie den Mitarbeiter*innen ist bemerkenswert. Die Bremer Heimstiftung hat zudem eine große regionale Außenwirkung durch die Vernetzung mit verschiedenen Akteur*innen und Aktivitäten in unterschiedlichen Stadtteilen Bremens. Das umfassende Diversity Verständnis der Bremer Heimstiftung spiegelt sich auch im Sozialraumbezug wider, d.h. in der Entwicklung von Angeboten im Stadtraum in Kooperation mit den Nachbarschaften und Stadtvierteln. Weit über den Stiftungsauftrag hinaus wagt die Bremer Heimstiftung Ungewöhnliches im künstlerischen Feld, wie z.B. die Förderung einer herausragenden russischen Laientheatergruppe oder eines Chores von Rollator-Fahrer*innen; die Bremer Heimstiftung unterstützte auch den Bau eines Hindu-Tempels auf einem ihrer Grundstücke in Osterholz und die damit verbundene Einweihung durch eine Kuh.

 

 


von links nach rechts: Daniela Klostermann, Dr. Patrycja Kniejska, Prasanna Oommen, Prof. Dr. Karin Luckey, Alexander Künzel