Diversity Stammtisch

 

 

Der Bremer Diversity-Stammtisch findet einmal jährlich für alle statt, die an der Auseinandersetzung mit Vielfalt interessiert sind. An ausgewählten Orten im Freien, umrahmt von einem vielfältigen Kunst- und Kulturprogramm, bietet der Bremer Diversity-Stammtisch die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre Fragen rund um Diversity-Management zu stellen, mit Expertinnen und Experten zu diskutieren und eigene Projekte zum Thema Diversity vorzustellen.

Auch werden die Stammtisch Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Initiatorinnen des Bremer Diversity Preises über Bewerbungskriterien und Auswahlverfahren informiert.

Seit 2011 findet der Bremer Diversity Stammtisch auf der Breminale statt; mit Ausnahme von  2013 im „Golden City“ in der Überseestadt. Bisher trafen sich mehr als 400 Personen zum Austausch.

Diversity Quiz 2017
(Auflösung siehe weiter unten)

DIVERSITY STAMMTISCH QUIZ 2017

1. Welche Initiative oder Institution wurde im vergangenen Jahr mit der Diversity Idee des Jahres für eine besonders originelle Idee zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ausgezeichnet?
a) Flüchtlingshilfe
b) Bremer Medienscouts
c) Potential Pool
e) Universität Bremen

2. Was ist der Hauptgrund für junge Menschen aus Eritrea sich auf den Weg nach Europa zu machen?
a) Dürre als Folge des Klimawandels
b) Wirtschaftliche Gründe
c) Kriegszustände
d) Hungersnot
e) Dem Militärdienst zu entgehen

3. Wie viele Menschen aus dem Südsudan fliehen 2017 täglich nach Uganda?
a) ca. 500
b) ca. 1000
c) ca. 2000
d) ca. 3000

4. Wie viele Menschen wurden im Jahr 2016 in Deutschland eingebürgert?
a) ca. 80 000
b) ca. 100 000
c) ca. 110 400
d) ca. 180 000

5. Seit 3 Jahren ist Diversity in den Geschäftsberichten deutscher Großunternehmen fest
etabliert. Welche der unten genannten Diversity Dimension ist bei Großunternehmen in
Deutschland Thema Nr. 1?
a) Gender
b) Work & Life Balance
c) Vereinbarkeit von Beruf und Familie
d) Religion
e) Sexuelle Orientierung

6. In welchen der folgenden Länder ist die gleichgeschlechtliche Ehe noch nicht rechtlich erlaubt?
a) Brasilien
b) Kolumbien
c) Spanien
d) Taiwan
e) Deutschland
f) Italien
g) Portugal
h) Österreich

7. Wann beschloss der Bundestag das Bundesteilhabegesetz?
a) 2017
b) 2016
c) 2014
d) 2012

8. Welche dieser schwarzen Künstler_innen erhielten bislang einen Oscar? Mehrere richtige Antworten sind möglich.
a) Halle Berry
b) Sidney Poitier
c) Barry Jenkins
d) Carl Franklin
e) Ava DuVernay
f) Whoopi Goldberg

9. Wie viele Aktionen haben im Rahmen des 5. Deutschen Diversity Tages 2017 bundesweit stattgefunden?
a) mehr als 500
b) mehr als 1.300
c) mehr als 1.500
d) mehr als 2000
Quelle: Charta der Vielfalt Newsflash, Juni 2017.

10. Wie viele Diversity Preise gibt es im deutschsprachigen Raum?
a) einen
b) zwei
c) vier
d) fünf

 

 

Quiz mit Auflösung

DIVERSITY STAMMTISCH QUIZ 2017

1. Welche Initiative oder Institution wurde im vergangenen Jahr mit der Diversity Idee des Jahres für eine besonders originelle Idee zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ausgezeichnet?
a) Flüchtlingshilfe
b) Bremer Medienscouts
c) Potential Pool
d) Handelskammer Bremen
e) Universität Bremen

Potential Pool – Fähigkeiten und Talente von Geflüchteten darstellen, Begegnungen schaffen. Unter Einbindung von Geflüchteten wurde eine Internet-Plattform via Xing konzipiert, auf der sich potentielle Arbeitgeber und Arbeitnehmer ohne großen Aufwand finden können. Menschen mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund werden dabei unterstützt, auf der Plattform ihre Qualifikationen, Fähigkeiten und Interessen übersichtlich darzustellen.

2. Was ist der Hauptgrund für junge Menschen aus Eritrea sich auf den Weg nach Europa zu machen?
a) Dürre als Folge des Klimawandels
b) Wirtschaftliche Gründe
c) Kriegszustände
d) Hungersnot
e) Dem Militärdienst zu entgehen

„Die Lebensbedingungen sind zwar alles andere als rosig, Hungertote kennt das Land indes nicht. Was die Eritreer in die Boote treibt, ist vielmehr ein menschenverachtendes politisches System. Jeder Mann ab 18 Jahren muss einen Grundwehrdienst leisten, der offiziell auf 18 Monate begrenzt ist. Tatsächlich aber kann er ein Jahrzehnt dauern, ohne dass dem Rekruten Gründe genannt werden.“
Thomas Schee, taz, April 2015

3. Wie viele Menschen aus dem Südsudan fliehen 2017 täglich nach Uganda?
a) ca. 500
b) ca. 1000
c) ca. 2000
d) ca. 3000
e) ca. 4000

Menschen fliehen vor der Gewalt im Bürgerkriegsland Südsudan.

4. Wie viele Menschen wurden im Jahr 2016 in Deutschland eingebürgert?
a) ca. 80 000
b) ca. 100 000
c) ca. 110 400
d) ca. 180 000

Statistischen Bundesamtes (DESTATIS), Nr. 195 vom 13.06.2017.
Einbürgerungen im Jahr 2016 sind um 2,9 % gestiegen – vor allem Briten sorgen für
Zuwachs. Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) knapp 110 400 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das sind
gut 3 000 Einbürgerungen oder 2,9 % mehr als 2015.

5. Seit 3 Jahren ist Diversity in den Geschäftsberichten deutscher Großunternehmen fest
etabliert. Welche der unten genannten Diversity Dimension ist bei Großunternehmen in
Deutschland Thema Nr. 1?
a) Gender
b) Work & Life Balance
c) Vereinbarkeit von Beruf und Familie
d) Religion
e) Sexuelle Orientierung
f) Alter / Generation

Quelle: Europäische Vergleichsanalyse; http://de.diversitymine.eu/?p=5605.
Deutsche Diversity-Kommunikation bleibt Mittelmaß, im CSR Kontext allerdings führend. Man bleibt hierzulande gerne in der Komfortzone – bestehend aus Frauenförderung und Work/Life-Balance – und fokussiert auf Events.
Ergebnissse basieren auf einer systematischen Inhaltsanalyse aller Geschäftsberichte und – soweit vorhanden – der Nachhaltigkeits- bzw. CSR-Berichte für das Geschäftsjahr 2015 der Konzerne, die in den Aktienindizes STOXX® Europe 50 und Euro STOXX® 50 per 30. Juni 2016 gelistet waren. Die beiden Indizes enthielten insgesamt 75 Konzerne, davon 14 deutsche, die drittgrößte Ländergruppe nach Frankreich (20) und Großbritannien (18). Die Studie wurde 2007 erstmals – damals für die DAX® 30 – durchgeführt. Seit 2008 erfolgt die Auswertung alle zwei Jahre für die europäischen Blue Chips.

6. In welchen der folgenden Länder ist die gleichgeschlechtliche Ehe noch nicht rechtlich erlaubt?
a) Brasilien
b) Kolumbien
c) Spanien
d) Taiwan
e) Deutschland
f) Italien
g) Portugal
h) Österreich

Bis vor kurzem verbot der deutsche Staat die gleichgeschlechtliche Ehe. Ebenso war es homosexuellen Paaren nicht erlaubt, gemeinsam Kinder zu adoptieren. Am 30. Juni 2017 stimmte die Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag der Ehe für alle zu. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmte gegen die Ehe für alle. Eine Ehe sei für sie laut Grundgesetz Mann und Frau vorbehalten. Eine Lockerung beim Adoptionsrecht befürworte sie aber. Mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Verfassungsklage gegen die Ehe für alle. https://www.tagesschau.de/ausland/ehe-fuer-alle-weltweit-101.html. Die Gesellschaft ist manchmal der Politik voraus: Laut einer repräsentativen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes steht eine Mehrheit der Befragten der gleichgeschlechtlichen Ehe positiv gegenüber (Die Zeit, Januar 2017). In Argentinien, Uruguay, Brasilien und Kolumbien dürfen die verheirateten homosexuellen Paare zudem Kinder adoptieren. Auch in Taiwan dürfen Homosexuelle seit Mai 2016 heiraten. Belgien, Norwegen, Schweden, Portugal, Island, Dänemark, Frankreich, Großbritannien (ausgenommen Nordirland), Luxemburg und Finnland erlauben die gleichgeschlechtliche Ehe. Selbst in Staaten wie Spanien und Irland, in denen die katholische Kirche lange Zeit sehr starken Einfluss hatte, ist die Ehe für alle gesetzlich verankert – in Irland entschied das Volk sogar per Referendum dafür. In afrikanischen Staaten, wie etwa Sambia, Tansania, Eritrea und Äthiopien drohen Homosexuellen Strafen von 14 Jahren bis hin zu lebenslanger Haft.

7. Wann beschloss der Bundestag das Bundesteilhabegesetz?
a) 2017
b) 2016
c) 2014
d) 2012

Menschen mit Behinderungen sollen bessere Möglichkeiten haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: Der Bundestag verabschiedete diesbzgl. das Bundesteilhabegesetz. Nach heftiger Kritik von Behindertenverbänden hatte die Koalition nachgebessert. Der Bundestag hat eine umfassende Reform des Behindertenrechts beschlossen. Die 7,6 Millionen Menschen mit schwerer Behinderung in Deutschland sollen durch das Bundesteilhabegesetz selbstbestimmter leben können. Künftig sollen Behinderte, die staatliche Leistungen beziehen, mehr von ihrem Einkommen und Vermögen zurücklegen können. Ehepartner werden nicht mehr zur Finanzierung herangezogen.

8. Welche dieser schwarzen Künstler_innen erhielten bislang einen Oscar? Mehrere richtige Antworten sind möglich.
a) Halle Berry
b) Sidney Poitier
c) Barry Jenkins
d) Carl Franklin
e) Ava DuVernay
f) Whoopi Goldberg

So viele schwarze Künstler wie nie zuvor wurden 2017 für Oscars nominiert. Will die Academy nur die Rassismusvorwürfe entkräften? Oder gibt es Veränderungen in Hollywood? 2016 hatte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences das zweite Jahr infolge keinen schwarzen Schauspieler für die wichtigste Auszeichnung in der Filmindustrie nominiert. Afroamerikaner, aber auch andere Minderheiten, fühlten sich gedemütigt und waren frustriert angesichts der Rassendiskriminierung in Hollywood. (Die Zeit 2017). Sidney Poitier war der erste schwarze Schauspieler der 1963 einen Oscar bekam. Die Oscarverleihung 2017 ist mit einer Überraschung – und einer Panne – zu Ende gegangen. Den letzten und wichtigsten Preis des Abends, die Trophäe für den besten Film, gewann Moonlight von Barry Jenkins – nachdem zuvor das von vielen favorisierte La La Land fälschlicherweise als Gewinner verkündet worden war.

9. Wie viele Aktionen haben im Rahmen des 5. Deutschen Diversity Tages 2017 bundesweit stattgefunden?
a) mehr als 500
b) mehr als 1.300
c) mehr als 1.500
d) mehr als 2000

Quelle: Charta der Vielfalt Newsflash, Juni 2017.

10. Wie viele Diversity Preise gibt es im deutschsprachigen Raum?
a) einen
b) zwei
c) vier
d) fünf

Den Bremer Diversity Preis und den DiversCity Preis in Wien.

diversity-stammtisch-6014