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Preisträger_innen 2016

 

Aus zweiundzwanzig Bewerbungen von öffentlichen Einrichtungen, Non-Profit-Organisationen, Initiativen sowie privatwirtschaftlichen Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven zeichnete die sechzehnköpfige Jury in 2016 folgende Gewinner mit dem Bremer Diversity Preis, dem „Bunten Schlüssel: Vielfalt gestalten! 2016“, aus:

café brand

Das café brand, einer von drei Zweckbetrieben der Gesellschaft für integrative Beschäftigung mbH (GiB), wird dafür ausgezeichnet, dass es seit vielen Jahren unter der Anwendung gezielter Diversity Maßnahmen Menschen mit verschiedenartigen psychischen Erkrankungen sowie geistigen und seelischen Behinderungen in einem unternehmerischen Umfeld beschäftigt. Dabei folgt die Organisation den Prinzipien von Empowerment (Übertragung von Verantwortung) wie auch von Vereinbarkeit (Rücksichtnahme auf besondere Bedürfnisse, daher flexibel gestaltbare Arbeitszeiten und Aufgabenverteilungen). Die GiB mbH erwirtschaftet einen großen Teil ihrer Kosten aus den Erlösen ihrer drei Zweckbetriebe (café brand, Gemüsewerft, Schulkiosk). Nach langer Arbeitslosigkeit wird Menschen eine Möglichkeit geboten, einer sehr arbeitsmarktnahen Beschäftigung nachzugehen. Im Vordergrund steht beim café brand die Qualität der Speisen und des Services. Allerdings unterscheidet sich der Service teilweise von gängigen Mustern: So werden die Gäste von Menschen, die „anders“ sind, bedient. Das café brand ist sehr gut im Stadtteil verankert und wird von allen Bevölkerungsschichten an- und wahrgenommen; eine Standorterweiterung ist geplant. Somit ist das Café Brand, was Innovation, Ausdauer und Nachhaltigkeit angeht, preiswürdig.

steptext dance project e.V.

steptext dance project e.V.: das Gesamtkonzept von steptext ist sehr weit und umfasst zahlreiche Diversity-Dimensionen: im Projekt young artists wird Jugendlichen verschiedener Herkünfte eine Entfaltungsmöglichkeit geboten, die auf ihre speziellen Bedürfnisse ausgerichtet ist; die Amis de la danse bringen ältere, tanzbegeisterte Menschen zusammen. Für die Programm-Ausrichtung und Gestaltung werden gezielt diverse kulturelle Einflüsse des Ensembles genutzt, wenn Herkunft, Migration, Flucht, Religion oder sexuelle Identität künstlerisch thematisiert werden. Herausragend bei steptext ist auch, dass Diversity Management in der Beschäftigungspolitik verankert ist: Künstler_innen verschiedener kultureller Herkunft werden gezielt im Verein beschäftigt oder in den Arbeitsmarkt vermittelt. Die Philosophie von steptext geht dahin, Diversität und Eigenständigkeit zu fördern, damit starke Ideen sich mit aktiven Gestalter_innen und Beteiligten weiterentwickeln. Steptext kreiert in Tanzprojekten aber auch durch die Steuerung der Zusammenarbeit von Künstler_innen und Mitarbeiter_innen verschiedener Herkunft, Alter und Befähigung (Innenwirkung) „Dritte Räume“. So werden gängige Zuordnungen und Grenzen verwischt. Dieser Diversity Management Ansatz und die nachhaltige Arbeit seit vielen Jahren macht steptext in besonderem Maße preiswürdig.

Bremer Diversity Persönlichkeit 2016 – Claudia Kessler

Als Diversity Persönlichkeit 2016 wurde Claudia Kessler ausgewählt, vor allem wegen ihrer außergewöhnlichen Privatinitiative, die erste Astronautin aus Deutschland ins Weltall zu schicken. Mit diesem Einsatz wirkt Claudia Kessler weit über Bremen hinaus. In ihrer Rolle als Generaldirektorin von HE Space, einem Personaldienstleister für die Raumfahrtindustrie mit Hauptsitz in Bremen, setzt sich Claudia Kessler seit Jahren für die Beschäftigung von Raumfahrtingenieurinnen in einer stark von Männern dominierten Branche bewusst und gezielt ein.

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